40FCG Top Mediziner Siegel mit Quelle WirbelsäulenchirurgieExcellence Kandziora 5BGU Frankfurt gGmbH

Herr Professor Dr. med. Berthold Hübner ist am 22.09.2018 im Alter von 99 Jahren im Kreise seiner Familie verstorben.

Herr Prof. Hübner war der erste Chefarzt der Abteilung für Neurochirurgie an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Frankfurt und leitete diese bis zum Jahre 1986.

Wir trauern nicht nur um einen hervorragenden ärztlichen Kollegen, sondern auch um einen wunderbaren Menschen.

Ziel der europäischen Wirbelsäulengesellschaft (EUROSPINE) ist es die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern, indem die Ausbildungsstandards in der Wirbelsäulenchirurgie europaweit vereinheitlicht werden. Daher hat EUROSPINE mit dem Europäischen Verband der Nationalen Orthopädischen- und Unfallchirurgischen-Fachgesellschaften (EFORT) eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Gemeinsam mit EFORT als Partner, wird EUROSPINE die europaweite wirbelsäulenspezifische Ausbildung von Orthopäden- und Unfallchirurgen gestalten.

Ein ähnliches Memorandum war bereits Anfang 2018 zwischen der EUROSPINE und der Europäischen Assoziation der Nationalen Neurochirurgischen Fachgesellschaften (EANS) abgeschlossen worden. Prof. Dr. Kandziora Präsident von EUROSPINE und Chefarzt an der BGU Frankfurt sagte dazu: „EUROSPINE nimmt damit die führende Rolle in der Weiterbildung von Wirbelsäulenchirurgen in ganz Europa ein. Besonders wichtig ist dabei, dass das EUROSPINE Weiterbildungskonzept über die Grenzen der einzelnen Fachgebiete Orthopädie/Unfallchirurgie und Neurochirurgie hinaus geht und somit alle wesentlichen wirbelsäulenspezifischen Inhalte abbildet.“

EUROSPINE ist mit mehr als 8.500 Mitgliedern die größte internationale wissenschaftliche Wirbelsäulengesellschaft weltweit und engagiert sich überwiegend in der Weiterbildung von Wirbelsäulenchirurgen, in der Sicherung von Qualitätsstandards und in der Finanzierung von Wirbelsäulen-Forschungsvorhaben.

Die Abbildung zeigt Prof. Dr. Frank Kandziora (Präsident von EUROSPINE) und Prof. Dr. Önder Aydingöz (Präsident von EFORT) nach der Unterzeichnung des Memorandums.

EFORT

 

Wie kann eine Invalidität infolge einer Wirbelsäulenerkrankung verhindert werden? Dies war das Thema einer 2–tägigen Frühjahrstagung, die EUROSPINE, die europäische Wirbelsäulengesellschaft, kürzlich in Wien organisierte. Wirbelsäulenerkrankungen sind weltweit die häufigste Ursache für den Verlust von Lebensqualität und die führende Ursache für Arbeitsunfähigkeit. 11 NGOs sowie Teilnehmer aus 28 Ländern diskutierten über die Möglichkeiten durch Veränderungen in Gesundheitssystemen bei Versicherungen, Arbeitgebern und in der Politik Wirbelsäulenerkrankungen vorzubeugen und sie besser zu behandeln. Prof. Frank Kandziora, Präsident der EUROSPINE und Mitausrichter der Veranstaltung, war mit dem Ergebnis hoch zufrieden. „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass wir eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung haben. Nur gemeinsam - Ärzte, Versicherer, Politiker und Forscher - können wir die globalen Belastungen, die infolge degenerativer Wirbelsäulenerkrankungen auf uns zukommen, in den Griff bekommen“. EUROSPINE organisiert neben der allgemeinen Jahrestagung, die 2018 in Barcelona stattfinden wird, auch 1x jährlich ein Frühjahrsmeeting. Dieses greift immer ein Spezialthema auf. 2019 wird das Meeting zum Thema „hochkomplexe Wirbelsäulenchirurgie“ von 2.–3.Mai in Frankfurt stattfinden.

Foto: M. Steiger/©EUROSPINE

Invalidität Beitrag

Angebot zur Zweitmeinung wird intensiv genutzt

 

Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie an der BGU unter der Leitung von Prof. Kandziora bietet seit vielen Jahren für Patienten aller Versicherungen eine Zweitmeinungssprechstunde an. Prof. Kandziora berichtet über eine kontinuierlich steigende Nachfrage, insbesondere seitdem die BGU am Zweitmeinungsportal der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) teilnimmt. Das Angebot zur Einholung einer Zweitmeinung wird besonders von Patienten genutzt, denen ein operativer Eingriff vorgeschlagen wurde. Nicht selten, berichtet Kandziora, besteht dabei die Möglichkeit diesen zu vermeiden, oder ihn hinaus zu zögern.

Sollten auch Sie Interesse an einer Zweitmeinung haben, können Sie sich an folgende Telefonnummer wenden 069 / 475 2016 oder unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. einen Termin anfragen.

Am 26.01.2018 feierte die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik das große Jubiläum des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie. Vor zehn Jahren war das Zentrum als multidisziplinäres und interdisziplinäres, organspezifisches Zentrum gegründet worden und nimmt diesbezüglich auch heute noch deutschlandweit eine Vorreiterstellung ein.

 

Gefeiert wurde mit einem Jubiläumssymposium zum Thema „High-End Wirbelsäulenchirurgie“ zu dem national und international renommierte Referenten nach Frankfurt kamen. Sie teilten ihre Erfahrung mit mehr als 100 Teilnehmern, wobei vor allem die Behandlung von Wirbelsäulenverletzungen, Tumorerkrankungen der Wirbelsäule, Deformitäten und auch degenerative Veränderungen der Wirbelsäule diskutiert wurden.

 

Prof. Kandziora, Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie an der BGU Frankfurt sagte: „ Ich bin sehr stolz darauf, was wir als Team in den letzten zehn Jahren hier in Frankfurt geschaffen haben.“

 

Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie ist das hessenweit erste Level 1 Wirbelsäulenzentrum der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG). Auch die Mitarbeiter sind mehrfach ausgezeichnet, so liegt ein Excellence- als auch 6 Master-Zertifikate der DWG vor. Prof. Kandziora steht außerdem seit Jahren in der Focus-Liste als einer der besten Wirbelsäulenchirurgen Deutschlands und auch die BGU nimmt eine herausragende Rolle in der Focus-Liste der orthopädischen Kliniken ein. Darüber hinaus ist das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie an der BGU Frankfurt auch Ausbildungszentrum der beiden größten internationalen Wirbelsäulengesellschaften (EUROSPINE und AOSpine).

 

Behandlung im Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie an der BG Unfallklinik Frankfurt

Vor gut acht Monaten verunglückte Christian Riedemann im Rahmen der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg schwer. Der Niedersachse galt als Favorit des Rennens.

Sein Wagen überschlug sich und landete ungefedert auf der Straße. Somit wurde der Aufprall ungefiltert auf die Wirbelsäule des Piloten übertragen. Dabei erlitt der 30-Jährige eine Zertrümmerung des 7. Halswirbels und des 4. Brustwirbels. „Beide Verletzungen waren prinzipiell dazu geeignet eine schwere Querschnittlähmung hervorzurufen. Am Unfallort hatte Herr Riedemann bereits ein Kribbeln der Hände und Beine verspürt, was ein deutliches Warnzeichen für eine drohende Rückenmarksschädigung ist“, erklärt der Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie an der BG Unfallklinik Frankfurt, Prof. Dr. Frank Kandziora.

Noch am Unfalltag wurden durch den Oberarzt und Wirbelsäulenspezialisten, Dr. Philipp Schleicher beide Verletzungen in einer achtstündigen Operation stabilisiert, sodass eine weitere Gefahr von der Wirbelsäule abgewendet werden konnte.

„Da bei Herrn Riedemann ein Wirbel komplett zertrümmert war, musste dieser durch einen künstlichen Wirbel ersetzt wurde. Zudem mussten wir einen gebrochenen Brustwirbel sowie zwei weitere angebrochene Brustwirbel mit einem Implantat versteift. Die Operation verlief problemlos“, so der Operateur.

Nach einer mehrwöchigen Genesungsphase in den eigenen vier Wänden, trat Christian Riedemann zeitnah eine Reha an. „Diese Maßnahme war für mich und meinen weiteren Genesungsweg sehr wichtig. Ich startete mit Stabilisations- und Koordinationsübungen, bevor ich wieder mit dem Muskelaufbau beginnen konnte. Man lernt seinen Körper immer besser kennen und weiß mit seinen Verletzungen umzugehen. Man muss bedenken, dass dieser Unfall und die OP nicht unerheblich waren“, erklärt Riedemann.

Nachdem alle Kontrolluntersuchungen positiv ausgefallen waren konnten die Implantate, die der Versteifung der Brustwirbelsäule diente, vor wenigen Tagen und damit noch vor Weihnachten entnommen werden.

Nach der OP benötigt der Niedersachse nun erneut eine kurze Ruhepause, bevor er dann wieder mit dem Muskelaufbau beginnen kann. Das Timing scheint Riedemann hier in die Karten zu spielen. „Ich liege super im Zeitplan, um Anfang März für den Start der neuen Saison wieder fit zu sein. Das Ziel ist es 2018 wieder in einem R5-Fahrzeug zu sitzen und um den Titel der Deutschen Rallye Meisterschaft zu kämpfen“, so der Vizemeister von 2016.

Prof. Kandziora wird DWG Präsident

Prof. Kandziora, Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie der BGU Frankfurt, wurde auf dem 12. Jahreskongress der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) in Stuttgart zum Präsidenten gewählt. Prof. Kandziora wird die Präsidentschaft im Jahr 2020 übernehmen, der 15. Jahreskongress der DWG wird dann in Frankfurt stattfinden. Die DWG ist mit mehr als 2000 Mitgliedern die größte nationale Wirbelsäulengesellschaft Europas und repräsentiert über Fachgrenzen hinweg die wirbelsäuleninteressierten Ärzte Deutschlands. „Ich freue mich sehr auf die anspruchsvolle Aufgabe und werde intensiv daran arbeiten die Wirbelsäulenchirurgie in Deutschland weiter voranzubringen“ sagte Kandziora nach seiner Wahl.

 

Prof. Kandziora und sein Team in der Hessenschau

Chefarzt Prof. Kandziora uns sein Team wurde von einem Fernsehteam des HR3 besucht. Hintergrund ist die Auszeichnung des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie der BGU Frankfurt als bisher einziges Level-1-Wirbelsäulenzentrum (DWG) Hessens. In der „Hessenschau“-Sendung die am 30.11.2017 ausgestrahlt wurde, wird die exzellente Qualität der Behandlung am Beispiel einer Patientin dargestellt die aufgrund eines Gleitwirbels (Spondylolisthese) operiert wurde. Die Sendung finden Sie derzeit unter folgendem Link: http://www.hessenschau.de/tv-sendung/video-48742.html.

 

 

Prof. Kandziora, Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie der BGU Frankfurt, wird planmäßig zum Ende des Jahres 2017 den Vorsitz der Sektion Wirbelsäule der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) abgeben. Seine Nachfolge tritt Dr. Korge aus München an. Zum 2.  Stellvertreter der Sektion wurde der Leitende Oberarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie der BGU Frankfurt, Dr. Matti Scholz gewählt. Die Sektion Wirbelsäule der DGOU fördert die wissenschaftliche Tätigkeit und vertritt die Interessen der Wirbelsäulenspezialisten innerhalb der DGOU.

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Die Mitglieder der Sektion Wirbelsäule während der Mitgliederversammlung auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie 2017

Als erstes Wirbelsäulenzentrum in Hessen wurde das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie von der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) als Level I Wirbelsäulenzentrum auditiert. Die BGU Frankfurt kann damit seinen Patienten ein Wirbelsäulenzentrum der höchsten Versorgungsstufe für degenerative Erkrankungen, Deformitäten, Infektionen und Verletzungen anbieten. Prof. Kandziora Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie freute sich über die Auszeichnung und bedankte sich bei seinen Mitarbeitern, da solche Auszeichnungen „nur durch exzellente Teamarbeit“ möglich sind.

Prof. Kandziora, Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie der BGU Frankfurt,  wurde gemeinsam mit einem internationalen Wissenschaftlerteam mit dem Publikationspreis („Best Paper Award“) des renommierten „Global Spine Journal“ ausgezeichnet. Die ausgezeichnete Publikation definierte anhand eines Punktescores die optimale Therapie für Patienten mit Wirbelsäulenverletzungen und hat damit weltweiten Einfluss auf die tägliche Arbeit von Wirbelsäulenchirurgen. Die Auszeichnung wird im Mai anhand des Global Spine Congress in Mailand verliehen. Prof. Kandziora sagte als er von der Preisverleihung erfuhr „ich freue mich sehr damit einen Beitrag zur besseren Behandlung unserer wirbelsäulenverletzten Patienten leisten zu können“.

GSJ Best Paper Award

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