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Behandlung im Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie an der BG Unfallklinik Frankfurt

Vor gut acht Monaten verunglückte Christian Riedemann im Rahmen der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg schwer. Der Niedersachse galt als Favorit des Rennens.

Sein Wagen überschlug sich und landete ungefedert auf der Straße. Somit wurde der Aufprall ungefiltert auf die Wirbelsäule des Piloten übertragen. Dabei erlitt der 30-Jährige eine Zertrümmerung des 7. Halswirbels und des 4. Brustwirbels. „Beide Verletzungen waren prinzipiell dazu geeignet eine schwere Querschnittlähmung hervorzurufen. Am Unfallort hatte Herr Riedemann bereits ein Kribbeln der Hände und Beine verspürt, was ein deutliches Warnzeichen für eine drohende Rückenmarksschädigung ist“, erklärt der Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie an der BG Unfallklinik Frankfurt, Prof. Dr. Frank Kandziora.

Noch am Unfalltag wurden durch den Oberarzt und Wirbelsäulenspezialisten, Dr. Philipp Schleicher beide Verletzungen in einer achtstündigen Operation stabilisiert, sodass eine weitere Gefahr von der Wirbelsäule abgewendet werden konnte.

„Da bei Herrn Riedemann ein Wirbel komplett zertrümmert war, musste dieser durch einen künstlichen Wirbel ersetzt wurde. Zudem mussten wir einen gebrochenen Brustwirbel sowie zwei weitere angebrochene Brustwirbel mit einem Implantat versteift. Die Operation verlief problemlos“, so der Operateur.

Nach einer mehrwöchigen Genesungsphase in den eigenen vier Wänden, trat Christian Riedemann zeitnah eine Reha an. „Diese Maßnahme war für mich und meinen weiteren Genesungsweg sehr wichtig. Ich startete mit Stabilisations- und Koordinationsübungen, bevor ich wieder mit dem Muskelaufbau beginnen konnte. Man lernt seinen Körper immer besser kennen und weiß mit seinen Verletzungen umzugehen. Man muss bedenken, dass dieser Unfall und die OP nicht unerheblich waren“, erklärt Riedemann.

Nachdem alle Kontrolluntersuchungen positiv ausgefallen waren konnten die Implantate, die der Versteifung der Brustwirbelsäule diente, vor wenigen Tagen und damit noch vor Weihnachten entnommen werden.

Nach der OP benötigt der Niedersachse nun erneut eine kurze Ruhepause, bevor er dann wieder mit dem Muskelaufbau beginnen kann. Das Timing scheint Riedemann hier in die Karten zu spielen. „Ich liege super im Zeitplan, um Anfang März für den Start der neuen Saison wieder fit zu sein. Das Ziel ist es 2018 wieder in einem R5-Fahrzeug zu sitzen und um den Titel der Deutschen Rallye Meisterschaft zu kämpfen“, so der Vizemeister von 2016.

Prof. Kandziora wird DWG Präsident

Prof. Kandziora, Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie der BGU Frankfurt, wurde auf dem 12. Jahreskongress der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) in Stuttgart zum Präsidenten gewählt. Prof. Kandziora wird die Präsidentschaft im Jahr 2020 übernehmen, der 15. Jahreskongress der DWG wird dann in Frankfurt stattfinden. Die DWG ist mit mehr als 2000 Mitgliedern die größte nationale Wirbelsäulengesellschaft Europas und repräsentiert über Fachgrenzen hinweg die wirbelsäuleninteressierten Ärzte Deutschlands. „Ich freue mich sehr auf die anspruchsvolle Aufgabe und werde intensiv daran arbeiten die Wirbelsäulenchirurgie in Deutschland weiter voranzubringen“ sagte Kandziora nach seiner Wahl.

 

Prof. Kandziora und sein Team in der Hessenschau

Chefarzt Prof. Kandziora uns sein Team wurde von einem Fernsehteam des HR3 besucht. Hintergrund ist die Auszeichnung des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie der BGU Frankfurt als bisher einziges Level-1-Wirbelsäulenzentrum (DWG) Hessens. In der „Hessenschau“-Sendung die am 30.11.2017 ausgestrahlt wurde, wird die exzellente Qualität der Behandlung am Beispiel einer Patientin dargestellt die aufgrund eines Gleitwirbels (Spondylolisthese) operiert wurde. Die Sendung finden Sie derzeit unter folgendem Link: http://www.hessenschau.de/tv-sendung/video-48742.html.

 

 

Prof. Kandziora, Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie der BGU Frankfurt, wird planmäßig zum Ende des Jahres 2017 den Vorsitz der Sektion Wirbelsäule der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) abgeben. Seine Nachfolge tritt Dr. Korge aus München an. Zum 2.  Stellvertreter der Sektion wurde der Leitende Oberarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie der BGU Frankfurt, Dr. Matti Scholz gewählt. Die Sektion Wirbelsäule der DGOU fördert die wissenschaftliche Tätigkeit und vertritt die Interessen der Wirbelsäulenspezialisten innerhalb der DGOU.

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Die Mitglieder der Sektion Wirbelsäule während der Mitgliederversammlung auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie 2017

Als erstes Wirbelsäulenzentrum in Hessen wurde das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie von der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) als Level I Wirbelsäulenzentrum auditiert. Die BGU Frankfurt kann damit seinen Patienten ein Wirbelsäulenzentrum der höchsten Versorgungsstufe für degenerative Erkrankungen, Deformitäten, Infektionen und Verletzungen anbieten. Prof. Kandziora Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie freute sich über die Auszeichnung und bedankte sich bei seinen Mitarbeitern, da solche Auszeichnungen „nur durch exzellente Teamarbeit“ möglich sind.

Prof. Kandziora, Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie der BGU Frankfurt,  wurde gemeinsam mit einem internationalen Wissenschaftlerteam mit dem Publikationspreis („Best Paper Award“) des renommierten „Global Spine Journal“ ausgezeichnet. Die ausgezeichnete Publikation definierte anhand eines Punktescores die optimale Therapie für Patienten mit Wirbelsäulenverletzungen und hat damit weltweiten Einfluss auf die tägliche Arbeit von Wirbelsäulenchirurgen. Die Auszeichnung wird im Mai anhand des Global Spine Congress in Mailand verliehen. Prof. Kandziora sagte als er von der Preisverleihung erfuhr „ich freue mich sehr damit einen Beitrag zur besseren Behandlung unserer wirbelsäulenverletzten Patienten leisten zu können“.

GSJ Best Paper Award

Zahl der Unfälle mit E-Bikes und Pedelecs erreicht in Deutschland einen Rekordwert Wirbelsäule häufig betroffen

Immer öfter passieren Unfälle mit Fahrradfahrern, die mit Elektromotor unterwegs sind. Gegenüber dem Jahr 2015 sind die Unfälle im Jahr 2016 deutlich gestiegen. Besonders ältere Menschen verunglücken mit Pedelecs. Speziell die Wirbelsäulenverletzungen nehmen zu. Daher empfiehlt die Europäische Wirbelsäulengesellschaft (EUROSPINE) besonders für ältere Menschen das Tragen sog. Wirbelsäulenprotektoren.

Die Zahl der Unfälle mit Pedelecs in Deutschland ist 2016 stark gestiegen. Fahrer von Rädern, die durch einen Elektromotor beim Treten verstärkt werden, waren von Januar bis September in 3214 Unfälle verwickelt, bei denen 46 Menschen ums Leben kamen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies entspricht einer Steigerung um 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, als 2313 Unfälle mit 26 tödlich Verletzten registriert wurden.

Nach Angaben des Leiters der Unfallforschung der Versicherer (UDV), Siegfried Brockmann, sei ein Grund für die zunehmende Zahl an Unfällen, dass immer mehr solcher Fahrräder verkauft werden. Aber auch die Geschwindigkeiten die mit den Pedelecs zu erreichen sind spielen eine Rolle.

Durch die Elektrounterstützung fahren vor allem immer mehr ältere Menschen Rad und dies ungeschützt ohne Helm und Wirbelsäulenprotektoren, bei oft mehr als den erlaubten 25 Kilometer pro Stunde.

Die Europäische Wirbelsäulengesellschaft (EUROSPINE) empfiehlt deshalb speziell älteren Menschen sogenannte Wirbelsäulenprotektoren zu tragen, dazu der Vizepräsident der Fachgesellschaft und Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie an der BGU Frankfurt am Main, Prof. Dr. Frank Kandziora. „Die relative hohe Geschwindigkeit, gepaart mit der nicht selten verringerten Knochendichte des alten Patienten kann speziell an der Wirbelsäule zu verheerenden Verletzungen führen“.

Wirbelsäulenbrüche zum Teil mit Nervenverletzungen und Lähmungserscheinungen die eine operative Versorgung bedürfen sind mögliche Folgen. „Wirbelsäulenprotektoren bieten, ähnlich wie Fahrradhelme, zwar keinen vollständigen Schutz können aber oft die Verletzungsschwere reduzieren“ sagte Prof. Dr. Frank Kandziora am Rande der Vorstandstagung der Europäische Wirbelsäulengesellschaft (EUROSPINE) in Frankfurt am vergangenen Wochenende.

E-Bikes boomen weiter

Der Zweiradindustrieverband schätzte die Zahl der Pedelecs und zulassungspflichtigen E-Bikes auf deutschen Straßen zuletzt im Jahr 2015 auf rund 2,5 Millionen, das entspricht rund 3,5 Prozent der 72 Millionen Fahrräder. Die Statistik über Unfälle mit Pedelecs und E-Bikes wird beim Statistischen Bundesamt seit 2014 geführt. 

 Artikel aus "Rhein Main Extra Tipp"

Artikel aus der "Frankfurter Neue Presse"

 

Prof. Kandziora eröffnete am 9.1.17 in Strasbourg als Vize-Präsident der europäischen Wirbelsäulengesellschaft (Eurospine) den europaweit ersten Fortgeschrittenenkurs („Advanced Course“) für Wirbelsäulenchirurgen. Die EuroSpine Advanced Kurse erlauben gemeinsam mit einer praktischen Ausbildung (Fellowship) den Erwerb des „Advanced Spine Diploma“. Dabei handelt es sich um ein Fortbildungszertifikat für bereits ausgebildete Wirbelsäulenchirurgen mit dem Ziel die Qualität in der Wirbelsäulenchirurgie europaweit zu verbessern. Prof. Kandziora, Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie an der BGU Klinik Frankfurt, sagte “diese Qualitätssicherungsmaßnahme wird die Wirbelsäulenchirurgie in Europa für unsere Patienten noch besser und sicherer machen. Wir freuen uns sehr darüber als eine von 2 Kliniken in Deutschland zur Ausbildung der erfahrenen Wirbelsäulenchirurgen beitragen zu dürfen“. Derzeit befindet sich je ein Facharzt aus der Tschechischen Republik und aus Belgien zur wirbelsäulenchirurgischen Ausbildung im Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie der BGU.

 

Zweitmeinungen sind wichtig!

 

Das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie unterstützt das Zweitmeinungsportal der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG). Das Angebot zur Einholung einer Zweitmeinung richtet sich an alle Patienten, bei denen eine Wirbelsäulenoperation indiziert wurde. Die Terminvereinbarung kann unter Tel. 069/4752020 erfolgen.

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=5JHJT_5v3BI

Prof. Dr. Frank Kandziora wurde auf dem Jahreskongress in Berlin zum Vize-Präsidenten der Europäischen Wirbelsäulengesellschaft (EUROSPINE) gewählt. Er wird damit das Präsidentenamt im Oktober 2017 auf der Jahrestagung der Gesellschaft in Dublin, Irland übernehmen. EUROSPINE vertritt als Dachverband der nationalen europäischen Wirbelsäulengesellschaften 27 Nationen mit ca. 8000 Mitgliedern europaweit und ist damit die zweitgrößte Wirbelsäulengesellschaft der Welt.

 

 

 

 

 

Weiterbildung und Aufklärung

 

Auch in diesem Jahr führen Prof. Kandziora und sein Team vom Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie und Main BG Med MVZ Neurochirurgie wieder Weiterbildungsveranstaltungen für ärztliche Kollegen durch. Darüber hinaus wird aber auch eine Aufklärungsveranstaltung für „Jedermann“ angeboten zum Thema „ Ursache, Behandlung und Prophylaxe von Rückenschmerzen“. Hier und hier erfahren Sie mehr

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