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Endoskopische Stabilisierungsoperationen

Seit wann gibt es endoskopische Stabilisierungen an der Brust- und Lendenwirbelsäule?

Seit Ende der 90er Jahre werden Operationen an der Brustwirbelsäule mit Hilfe endoskopischer (griechisch: end(o) = innen; scopein = betrachten, untersuchen) Techniken durchgeführt. Als Thorakoskopie bezeichnet man die Endoskopie des Brustraums.

Wo liegen die Vor- und Nachteile?

Der Vorteil für unsere Patienten liegt darin, dass es sich bei der Thorakoskopie um ein minimalinvasives Verfahren handelt. Im Vergleich zur offenen Thorakotomie, bei der große Schnitte erforderlich sind, um den Brustraum operativ zu öffnen und die Brustwirbelsäule zu operieren, sind bei der Thorakoskopie nur 3 bis 4 ca. 1,5 cm große Schnitte erforderlich. Durch die minimalinvasive Operationstechnik der Thorakoskopie lassen sich daher die postoperativen Beschwerden reduzieren, der Krankenhausaufenthalt verkürzen und die Rehabilitation beschleunigen.

Für unsere Patienten beinhaltet die thorakoskopische Technik keine Nachteile gegenüber der offenen Technik. Die Durchführung der Thorakoskopie ist für Ihren Arzt mit einem erhöhten technischen Aufwand verbunden und bedarf spezieller Fertigkeiten. Die endoskopischen Stabilisierungsoperationen der Brustwirbelsäule werden seit Jahren an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main durchgeführt.

Wann kann eine endoskopische Stabilisierung an der Brust- und Lendenwirbelsäule durchgeführt werden?

Eine endoskopische Operation an der Brustwirbelsäule kann bei Verletzungen, Verkrümmungen, Infektionen, Bandscheibenvorfällen und Tumoren der Brustwirbelsäule durchgeführt werden. Mittels der thorakoskopischen Technik sind die Wirbelsäulenbereiche vom 4. Brustwirbelkörper bis zum 2. Lendenwirbelkörper erreichbar. Größere Voroperationen des Brustraums können die Durchführung der thorakoskopischen Operation unmöglich machen. Wir beraten Sie gerne, ob eine endoskopische Operationstechnik bei Ihnen durchführbar ist.

Wie wird eine endoskopische Stabilisierung an der Brust- und Lendenwirbelsäule durchgeführt?

Über 3 bis 4 ca. 1,5 cm große Schnitte wird der Brustraum eröffnet und es werden eine endoskopische Kamera und Instrumente eingebracht. Mit Hilfe der endoskopischen Kamera kann dann die Wirbelsäule dargestellt werden. Die eigentliche Wirbelsäulenoperation verläuft dann wie bei der offenen Technik jedoch über die minimal-invasiven Zugänge.

Wie sind die Ergebnisse der endoskopischen Stabilisierung an der Brust- und Lendenwirbelsäule?

Die Langzeitergebnisse der endoskopischen Stabilisierung unterscheiden sich nicht von den Ergebnissen des offenen Vorgehens. Jedoch sind durch die minimal-invasive Operationstechnik der Thorakoskopie die postoperativen Beschwerden deutlich reduziert. Auch kann damit der Krankenhausaufenthalt verkürzt und die Rehabilitation beschleunigt werden.

Wie ist die Nachbehandlung nach einer endoskopischen Stabilisierung an der Brust- und Lendenwirbelsäule?

Die Nachbehandlung hängt von der zugrunde liegenden Erkrankung (Verletzungen, Verkrümmungen, Infektionen, Bandscheibenvorfall, Tumoren der Brustwirbelsäule) ab, aufgrund derer die Operation durchgeführt wurde.

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