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Karpaltunnelsyndrom

Was ist das Karpaltunnelsyndrom?

Das Karpaltunnelsyndrom (CTS) wird durch Druck auf den Nervus medianus (Mittelarmnerv) im Karpaltunnel am Handgelenk verursacht. Dieser Druck ist Folge einer Schwellung des Tunnelinhaltes oder einer Verkleinerung der Tunnelkapazität. Dies kann z.B. durch eine Gelenkhautentzündung, Arthrose im Handgelenksbereich, Einblutungen nach Sturz, Tumore oder Weichteilschwellungen, in der Schwangerschaft geschehen. Diese Ursachen können zu einer Druckerhöhung im Karpaltunnel und somit zu Beschwerden führen.

Welche Symptome können auftreten?

Die Beschwerden können zu einem Kribbelgefühl und Schmerzen in den ersten drei Fingern (Daumen bis innerer Ringfinger) führen. Häufig sind die Schmerzen nachts verstärkt. Die Beschwerden bestehen meist über einen längeren Zeitraum und treten selten akut auf. Die Schmerzen können bei verstärkter Belastung hervorgerufen werden, z. B. beim Autofahren, Telefonieren, Sport. Später kann es zu Taubheitsgefühlen mit Einschränkung der Kraftentfaltung kommen. Bei länger anhaltenden Beschwerden ist eine Schrumpfung der Daumenballenmuskulatur möglich.

Wie stellt der Arzt ein CTS fest?

Der Arzt untersucht zuerst die Funktion der Hand und des Handgelenkes. Geprüft werden die motorischen Fähigkeiten sowie das Gefühl. Der Arzt führt eine genaue Untersuchung durch, ob bereits äußerlich erkennbare Veränderungen eingetreten sind. Es gibt mehrere Untersuchungstechniken, bei denen die Beschwerden provoziert werden können, sog. Provokationstests, deren Ergebnis zur Diagnose eines Karpaltunnelsyndroms führen. Eine Nervenleitgeschwindigkeitsmessung wird durchgeführt. Weiterhin erfolgt eine röntgenologische Untersuchung der Knochen.

Wie wird das CTS behandelt?

Vorerst besteht die Möglichkeit der konservativen Therapie mit entzündungshemmenden Medikamenten, Ruhigstellung in einer Schiene, Schonung des Handgelenkes. Wenn diese Maßnahmen nicht zur Besserung der Beschwerden führen, ist in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt die operative Therapie möglich. Der Karpaltunnel wird in einer kleinen operativen Sitzung offen gespalten, sodass der Druck auf den darin befindlichen Nerven reduziert wird. Die Wahl des für Sie geeigneten Verfahrens ist von den Untersuchungsbefunden abhängig und wird individuell entschieden.

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