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Mikroskopische, minimal-invasive und endoskopische Operationen

Was bedeutet endoskopisch bzw. minimal-invasiv?

Ein Endoskop (griechisch: end(o) = innen, darinnen; scopein = betrachten, untersuchen) ist ein Gerät, mit dem das Innere des Menschen durch Bildgebung untersucht werden kann. Dafür sind nur Hautschnitte von weniger als einem Zentimeter Länge notwendig. Man bezeichnet die endoskopische Chirurgie deshalb auch als "Schlüssellochtechnik". Moderne Endoskope bieten die Möglichkeit, durch sie hindurch Operationen durchzuführen. Minimal-invasive Chirurgie (MIC) bezeichnet als Oberbegriff operative Eingriffe mit kleinstem Trauma (mit kleinster Verletzung von Haut und Weichteilen). Im Allgemeinen werden darunter Hautschnitte von weniger als 4 cm Länge verstanden.

Was ist ein Operationsmikroskop?

Das Operationsmikroskop ist ein in der Minimal-invasiven Chirurgie / Mikrochirurgie verwandtes Mikroskop mit hoher Vergrößerung (6- bis 40fach), die über die Vergrößerung einer Lupenbrille hinausgeht.

Welche Operationen an der Wirbelsäule können heute schon endoskopisch oder minimal-invasiv durchgeführt werden?

Aufgrund verbesserter Techniken können immer mehr Eingriffe minimal-invasiv durchgeführt werden. Dazu gehören Operationen an der Bandscheibe, dem Spinalkanal, aber auch Stabilisationen von Brüchen und Instabilitäten. Für die Endoskopie eignen sich besonders die Bandscheibenvorfälle.

Wo liegen die Vor- und Nachteile dieser Techniken?

Minimal-invasive Operationsverfahren gehören heute zum Standard der Wirbelsäulenchirurgie. Die Vorteile von minimal-invasiven Operationstechniken, sei es durch Verwendung des Operationsmikroskopes oder des Endoskopes, sind für unsere Patienten schon am Operationstag fühlbar. Die kleinen Schnitte schmerzen deutlich weniger, die Narben sind kleiner und die Patienten können schneller aus dem Bett mobilisiert werden. Der Krankenhausaufenthalt verkürzt sich somit ebenfalls. Die Durchführung minimal-invasiver Operationen, vor allem aber endoskopischer Operationen, erfordert einen erhöhten technischen Aufwand, besondere Implantate und spezielle Fertigkeiten vom Operateur. Für die Patienten bedeutet dies aber keinen Nachteil.

Wer entscheidet, welche Technik bei mir angewendet wird?

Ihr behandelnder Wirbelsäulenchirurg wird Ihnen Ihre Erkrankung erklären und die verschiedenen Therapiemöglichkeiten erläutern. Abhängig von Ihrem individuellen Befund kommt dann eines oder mehrere der genannten Verfahren für Sie in Frage. Die Entscheidung über das Operationsverfahren wird schlussendlich im Gespräch mit Ihnen getroffen.

Werden minimal-invasive und endoskopische Operationen an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main durchgeführt?

Wir führen minimal-invasive und endoskopische Operationen an der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule durch. Ein modernes Operationsmikroskop steht ebenfalls zur Verfügung. Gern beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

Transforaminaler Zugang zur WirbelsäuleAbbildung 1: Transforaminaler Zugang zur Wirbelsäule
Interlaminärer ZugangAbbildung 2:Interlaminärer Zugang
Transforaminaler Zugang zur WirbelsäuleAbbildung 3: Transforaminaler Zugang zur Wirbelsäule
 

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