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Konservative Behandlung bei Wirbelbrüchen

Muss jeder Wirbelbruch operiert werden?

Nein! Ob ein Wirbelbruch operiert werden muss, hängt vor allem vom Ausmaß der Verletzung ab. In manchen Fällen ist sowohl eine operative als auch eine konservative (nicht operative) Therapie möglich. Alle vorliegenden Befunde müssen bewertet werden, um im Einzelfall die Entscheidung für oder gegen ein konservatives bzw. operatives Vorgehen zu treffen.

Was sind die Risiken der nicht operativen Therapie?

In Einzelfällen kann es zu einem weiteren Fortschreiten des Bruches (ein sogenanntes „Sintern“) kommen, sodass im Verlauf doch noch zu einer Operation geraten wird. Um diese Fälle nicht zu übersehen, werden auch bei konservativen Behandlungen in regelmäßigen Abständen Röntgenkontrolle durchgeführt.

Muss man ein Korsett tragen?

In den meisten Fällen wird ein Korsett oder bei Brüchen der Halswirbelsäule eine Halskrawatte empfohlen. Diese wird in der Regel für 6-12 Wochen getragen, in manchen Fällen aber auch länger. Das Vorgehen muss auch hier auf den Einzelfall abgestimmt werden.

Wie eingeschränkt ist man während der Behandlung?

In den meisten Fällen können die Patienten große Teile ihres Alltags alleine bewältigen. Spazieren gehen zum Beispiel ist auch während der konservativen Therapie möglich. Gewisse Dinge müssen aber unterlassen werden. Darunter fallen zum Beispiel schweres Heben oder tiefes Bücken. Diese Einschränkungen bestehen allerdings auch in der ersten Phase nach einer Operation.

Wie lange dauert Behandlung?

In den meisten Fällen können die Patienten die Belastung nach 3 Monaten langsam wieder steigern. Diese Entscheidung muss aufgrund der stattgehabten Kontrolluntersuchungen getroffen werden. Die Heilungsvorgänge im Knochen können aber auch bis zu einem Jahr andauern.

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