Bei Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates spielt die Mechanik fast immer eine große Rolle: Welche Kräfte führen zu Verletzungen? Können die verwendeten OP-Methoden die Knochen oder Sehnen ausreichend stabilisieren? Welche Ansatzpunkte gibt es, die verwendeten Verfahren zu verbessern?
Das Team der Biomechanik beschäftigt sich mit der Untersuchung und Bewertung neuer Materialien und operativer Methoden bezüglich ihres biomechanischen Verhaltens. Ziel dieser Bemühungen ist es, im Bewegungen und Kräfte am Patienten oder am (künstlichen) Knochen im Labor zu messen und zu beschreiben und daraus Ansatzpunkte zur Optimierung zu generieren oder innovative Verfahren auf ihre Tauglichkeit zu überprüfen.
Daher ist unser Biomechaniklabor mit einer Vielzahl von Messeinrichtungen und Testmöglichkeiten ausgestattet:
Im Rahmen von Forschungsprojekten haben wir spezielle Prüfwerkzeuge entwickelt und hergestellt, zum Beispiel für die Testung von Wirbelsäulen, Sehnengewebe oder Knochenfixierungen (Osteosynthesen) am Ellenbogen.
Mit der jahrelangen Erfahrung sind wir in der Lage, auch neuartige Fragestellungen, die vom klinisch tätigen Chirurgen an uns herangetragen werden, in Form eines biomechanischen Experiments zu überprüfen und entsprechend zu beantworten. Die Ergebnisse unserer Forschungen werden regelmäßig im Rahmen von Kongressbeiträgen oder Fachartikeln veröffentlicht und tragen somit dazu bei, die Versorgung nicht nur unserer eigenen Patienten, sondern auch der anderer Kliniken auf wissenschaftlicher Basis zu optimieren.
Multizentrische randomisierte prospektive Phase II Studie zur Evaluation der Sicherheit und Effizienz von Hyalospine bei lumbarer Laminektomie oder Laminotomie.
Ethik-Kommission Landesärztekammer Hessen, FF92/2009
Multizentrische prospektive Phase IV Studie zur Durchführbarkeit der Behandlung von degenerativer Spondylolisthese mit dem LimiFlex Stabilisierungssystem.
Freiburger Ethik-Kommission international, 09-2470
Monozentrische randomisierte kontrollierte prospektive Untersuchung zur knöchernen Einheilung von titanbeschichteten versus unbeschichteten Kunststoff-Cages (PEEK) bei Dekompression und Stabilisation der Lendenwirbelsäule.
Ethik-Kommission Landesärztekammer Hessen, FF92/2009
Monozentrische randomisierte kontrollierte prospektive Studie mit "Zero Profile" Implantat versus Syncage "stand alone" zur Stabilisierung der Halswirbelsäule nach zwei Etagen Dekompression bei Radikulo-/Myelopathie.
Ethik-Kommission Landesärztekammer Hessen, FF65/2010
Monozentrische randomisierte kontrollierte prospektive Untersuchung zur Versorgung von inkompletten Berstungsfrakturen (AO Typ A3.1) mit dorsalem und dorso-ventralem Vorgehen.
Ethik-Kommission Landesärztekammer Hessen, FF23/2010

Dr. med. Philipp Schleicher
Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie
Telefon: 069 475-2020
Fax: 069 475-2018
Wirbelsäulenzentrum und Neurotraumatologie
Friedberger Landstr. 430
60389 Frankfurt am Main
Chefarzt
Prof. Dr. med. Frank Kandziora
Sekretariat
Frau J. Blum, Frau J. Schäfer
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Telefax: +49 69 475-2018
E-Mail: ws@bgu-frankfurt.de
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